Gemeinsames Altlastensymposium der GAB
mbH und des ITVA e.V. in Würzburg ein voller Erfolg
München, 25. April 2009: Am 23. und 24. April 2009 führte die GAB mbH zusammen mit dem ITVA e.V. das zweite gemeinsame Altlastensymposium durch. Der Erfolg der Veranstaltung zeichnete sich bereits im Vorfeld ab, da das Symposium Wochen vor dem eigentlichen Termin bis auf den letzten Platz ausgebucht war.
Die Eröffnungsrede hielt Staatssekretärin Melanie Huml, Vorsitzende des Aufsichtsrats der GAB mbH. Sie wies darauf hin, dass Altlastensanierung eine Investition in die Zukunft sei und der Freistaat Bayern dabei gut vorankäme. Die Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch Prof. Dipl.-Ing. Harald Burmeier, Erster Vorsitzender des ITVA e.V., LEUPHANA-Universität Lüneburg, Campus Suderburg und Dr. Thilo Hauck, Geschäftsführer der GAB mbH.
Die mehr als 430 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessierten sich u. a. für folgende Themen, kamen daher in großer Zahl in den Luisengarten in Würzburg und sorgten so für den enormen Erfolg des Symposiums.
- Ersatzbaustoffverordnung – Fluch oder Segen
- Flächenverbrauch: Das 30-ha-Phantomziel und
- Altlastensanierung und Flächenrecycling in der Praxis.
Aber auch Altablagerungen und Grundwasserschutz hatten ihren festen Platz auf der zweitägigen Veranstaltung.
Im Anschluss an die einzelnen Blöcke fanden rege Diskussionen statt, die oftmals noch in den Pausen Pausen, aber auch während der Abendveranstaltung im Weinkeller des Staatlichen Hofkellers in kleinen Gruppen fortgesetzt wurden.
Es war interessant die verschiedenen Meinungen und unterschiedlichen Blickwinkel zu betrachten und so neue Perspektiven, Visionen und Gedanken zu einzelnen Themenbereichen zu entwickeln.
Erstmals widmete man in diesem Jahr dem Nachwuchs einen kompletten Block. Unter dem Hauptthema „Hochschule trifft Praxis“ referierten junge WissenschaftlerInnen zu Themen wie
- Charakteristika und Mobilität von nullwertigem Nano-Eisen in porösen Medien
- Ausweisung erschlossener Reservebaulandflächen versus Entwicklung neuer Baugebiete
und
- Bewertung der Eignung von Direct-Push-Technologien zur Beurteilung natürlicher Abbauprozesse anhand eines BTEX-Schadensfalles.
Es war erfreulich zu beobachten, wie die jungen Referenten ihren erfahrenen Kollegen neue Ideen und Verfahren auf erfrischende Art präsentierten.
Die Ausstellung "Boden & Wein" - eine Initiative zur Stärkung des Bodenbewußtseins in Unterfranken - zog viele Gäste in ihren Bann. Gerne nahm man das Angebot des Wasserwirtschaftsamts Bad Kissingen an und holte sich bei Dr. Raimund Prinz weiterführende Informationen zum Thema ein. Mehr Informationen und entsprechende Flyer finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit!
Durch die große Anzahl der Teilnehmer war allen Gästen beste Gelegenheit zur persönlichen Kontaktpflege und einem regen Gedankenaustausch in einer ungezwungenen Atmosphäre im Luisengarten geboten.
Eine detaillierte Berichterstattung finden Sie demnächst ebefalls auf unserer Homepage.