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Photovoltaik auf Altablagerungen
Machbarkeitsvorstudien zu Photovoltaikanlagen
auf ehemaligen gemeindeeigenen Hausmülldeponien
Derzeit lässt die GAB Machbarkeitsvorstudien zu Photovoltaikanlagen auf 40 ehemaligen gemeindeeigenen Hausmülldeponien durchführen.
Nach der im Frühsommer postulierten Energiewende hatte die Bayerische Staatsregierung in ihrem Energiekonzept „Energie innovativ“ den Ausbau erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 bekräftigt. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Ausbau der Stromgewinnung aus Photovoltaikanlagen (PVA). Ehemalige Deponien und Altlasten kommen für die Errichtung von PVA auf Freiflächen aufgrund der Bestimmungen des EEG sehr gut in Frage.
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) ist sehr daran interessiert, geeignete Flächen zu identifizieren und deren Nutzung zu initiieren. Die GAB verfügt durch die Zuständigkeit für den Unterstützungsfonds zur Finanzierung der Erkundung und Sanierung ehemaliger gemeindeeigener Hausmülldeponien bereits über umfassende Kenntnisse zu diesen Flächen.
Daher hat die GAB ein Konzept für Machbarkeitsvorstudien zu Photovoltaikanlagen auf ehemaligen gemeindeeigenen Hausmülldeponien entwickelt, mit dem die über den Unterstützungsfonds geförderten Flächen hinsichtlich ihrer Eignung als Standort für eine PVA geprüft werden können. Ein externes Fachbüro wurde mit der Durchführung dieser Machbarkeitsvorstudien beauftragt.
Im Ergebnis sollen allgemein gültige Erkenntnisse über Voraussetzungen und Hemmnisse bei der Errichtung von PVA auf Altlablagerungen gewonnen werden. Darüber hinaus sollen konkrete Aussagen zu Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit einer PVA an dem jeweiligen Standort getroffen werden können. Das Projekt hat im September begonnen und soll im 1. Quartal 2012 abgeschlossen werden. Die erforderlichen finanziellen Mittel werden vom StMUG bereitgestellt.
Gemeinden, Städte und Landkreise, die sich mit der Thematik befassen, können die GAB für nähere Auskünfte gern kontaktieren.
Bildrechte: Familie Swoboda

